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Die Festivalsaison ist jetzt bereits seit einigen Monaten in Gange & jedes Wochenende findet woanders ein geiler Rave statt. Letzte Woche hatte dann auch endlich wieder Süddeutschlands größtes OpenAir Festival für elektronische Musik geöffnet: Das Open Beatz Festival in Herzogenaurach. Auf insgesamt 6 verschiedenen Bühnen traten dann hier internationale Künstler vor 20.000 Besuchern auf. Wir waren selbstverständlich live für euch vor Ort & zeigen euch was dort so abging.

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Location

Das gesamte Gelände des #OBF liegt wunderschön auf dem bayerischen Ländle. Zwischen den 2 Orten Puschendorf & Herzogenaurach liegt das Festival dann an einem kleinen Weiher am Waldrand. Insgesamt ist das gesamte Areal recht klein gehalten, wodurch die Laufwege auch nicht lang sind. Beispielsweise konnten wir innerhalb von 5 Minuten vom Campingplatz bis zur Mainstage laufen. Aber auch die Gehwege zwischen den einzelnen Stages waren sehr kurz. Dadurch konnte man auch in kurzer Zeit verschiedene DJs auf den 6 Bühnen genießen.

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Stages

Hauptaktionen am Festival sind natürlich die Bühnen. Hier gab es dieses Jahr die Mainstage, die Camping Stage, die Lake Stage, die 3rd Stage, den Magical Forest & erstmals auch den Goa Garden. Alle 6 waren recht schlicht gehalten, boten aber dennoch viele feine kleine Details. Im Mittelpunkt stand selbstverständlich die Mainstage.

Die Mainstage war erwartungsgemäß die größte aller 6 Bühnen. Betrat man das Festivalgelände stand man direkt vor diesem Koloss. Im Vergleich zu anderen Festivals war die Tanzfläche der Hauptbühne eher klein. Aber das war auch der Reiz an dieser Bühne. Man konnte hier weltbekannte Künstler vor einem kleinen Publikum genießen. Dennoch gab es auch hier Spielereien wie an allen anderen Festivals. Von CO2-Kanonen über Laser bis hin zu viel Feuerwerk gab es hier alles was das Raver-Herz höherschlagen lässt. Wunderschön an der Main fanden wir besonders die 2 riesigen Äste welche oben befestigt waren. Aber seht euch die Mainstage am besten selber mal an:

(C) Nils Schneider / Ravepedia

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Die kleinste aller 6 Bühnen war die Campingstage. Diese war direkt im Herzen des Campingplatzes & bot bereits ab 11:00 ein üppiges Künstleraufgebot. Vor allem nationale Künstler prägten hier das Line-Up. Bebo, Fabian Farrell oder auch Chris Armada haben hier aufgelegt.

Direkt am kleinen Weiher gelegen lag die Lake Stage. Auch diese Bühne wurde wie fast alle anderen in Holzoptik gehalten. Verziert mit vielen kleinen Ästen & ganz nebenbei noch vielen Lichtspielen war diese einfach nur wunderschön!

(C) Nils Schneider / Ravepedia

3rd Stage, Goa Garden & Magical Forest

Die 3rd Stage war für alle Fans des Hardstyle-Genres gedacht. Gelegen war diese Bühne am Ende des Geländes auf einem kleinen Hügel. Schlicht in Holzoptik gehalten war sie ein absoluter Hingucker. Abgerundet wurde diese Stage mit einer fetten Anlage mit viel Bass die man gefühlt auf dem ganzen Gelände gehört hat. Einfach nur geil!

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Absolutes Stage Highlight war für uns dieses Jahr aber der Goa Garden & der Magical Forest. Betrat man diese Bühnen war man gefühlt in einer anderen Welt, weil diese direkt im angrenzenden Wald lag. Über einem schwebten dann bunte Netze die das Flair dieses Bereiches einmalig gemacht haben. Verschönert wurden diese 2 Bühnen dann noch mit Mandala-Bannern die zwischen den Bäumen gespannt wurden. Gerade bei Nacht war das dann besonders einzigartig. Man fühlte sich als wäre man in einem kleinen Underground-Rave abgeschieden von der restlichen Welt. Auch alle Besucher fanden das toll, wodurch es hier öfter mal zu kleinen Wartezeiten kam. Aber das Warten hat sich dann gelohnt!

(C) Nils Schneider / Ravepedia

(C) Nils Schneider / Ravepedia

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Highlights

Das DJ-Aufgebot war dieses Jahr extrem abwechslungsreich. Insgesamt traten über 120 verschiedene DJs an 3 Tagen auf. Selbstverständlich können wir nicht jedes Set genau analysieren, aber wir zeigen euch hier mal ein paar der besten Sets.

Gleich am ersten Tag war das Closing der Mainstage ein absoluter Höhepunkt. Das holländische Trap-Duo Yellow Claw riss diese buchstäblich ab! Abgerundet wurde diese dann mit viel Feuerwerk, wodurch die 2 Dutch-DJs auch mit extrem viel Applaus verabschiedet wurden.

(C) Nils Schneider / Ravepedia

Am Tag darauf war dann Alison Wonderland an der Reihe. Diese musste beim #OBF17 leider kurzfristig absagen, wodurch der Hype auf ihr Set dieses Jahr noch größer wurde. Es fühlte sich ein wenig so an, als würde ein verlorenes Kind heimkehren. Auch Alison spürte das, und verabschiedete sich dann mit den Worten „Deutschland – ich liebe dich!“.

Highlight am nächsten Tag war dann das Opening der Lake Stage durch den deutschen Kevin Debera. Der Mainburger Nachwuchs DJ durfte bei strömenden Regen die Turntables zum Glühen bringen. Die Stage war selbstverständlich noch nicht rappelvoll, aber dennoch gut gefüllt! Da der nächste DJ nicht auftauchte durfte Kevin Debera dann seine Playtime übernehmen, und spielte so das längste Set an diesem Tag auf der Lake Stage.

Weiterer Höhepunkt war dann um 19:00 im Magical Forest. Der deutsche Avaro spielte ein deepes Set, welches perfekt in den Magical Forest gepasst hat. Gleichzeitig regnete es noch leicht durch die Bäume durch, was ein wirklich einmaliges Gefühl war!

Fazit

Das Open Beatz Festival hat uns dieses Jahr einfach nur positiv überrascht. Ein eher kleines Festival hat es geschafft die internationale DJ-Elite zu buchen. Auf den Bühnen spielten diese dann vor einem recht „kleinen“ Publikum. Dadurch kam das Gefühl auf, als ob alle Besucher zu einer großen Familie gehören, welche alle friedlich zusammen feiern. Deshalb war es für uns auch ein Family Rave.

Wir bedanken uns recht herzlich, das wir ein Teil des #OBF18 sein durften & freuen uns jetzt schon auf die 10th Anniversary nächstes Jahr!

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