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ELF 2016 Ravepedia

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180.000 Raver aus 45 verschiedenen Nationen machten sich vergangenes Wochenende auf den Weg nach Salzburg, um dort für 4 Tage die gemeinsame Liebe zur elektronischen Musik zu feiern #celebratemusic. Darunter feierfreudige EDM-, House-, Bass- und Hardstylefans. Wir waren für euch live vor Ort und möchten euch in diesem Nachbericht nochmals an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.




 

(c) Heimo Spindler

(c) Heimo Spindler

Schon im Vorfeld haben die Veranstalter über die Verkehrswahrscheinlichkeit auf den Autobahnen und im Großraum Salzburg informiert, so konnte man seinen Trip ideal planen. Ein Großteil der Festivalbesucher sind bereits am Mittwoch angereist und bevölkerten die beiden Campingplätze (Camping North & Camping South). Mit Gemeinschaftsspielen wie Flunkyball wurde mit bester Laune in ein sonniges Festivalwochenende eingestimmt.

Wir traten die Reise von Stuttgart an. Bereits auf der Autobahn in Richtung Salzburg war der Hype um das Electro Festival zu spüren. Wir sahen mehrere Autos und Wohnwagen mit der Aufschrift #ELF. Hier war die Vorfreude auf das Festival deutlich spürbar! Auch auf den Autobahn Raststätten konnten wir den ein oder anderen Electric Love Fan wieder erkennen.

Electric Love 2016

© Get-Shot Photography, Thomas Doornbos

(c) Thomas Doornbos

Endlich um 18:00 Uhr öffnete Electric Love die Pforten zur Warm Up Party. Diese fand wie auch im letzten Jahr auf der Club Circus Stage statt. Die Mainstage und weiteren Stages des Festivalgeländes waren allerdings tabu. Die Warm Up Party startete mit Local Heros und Newcomern, welche die Crowd so richtig in Stimmung brachten.

Besonders bemerkenswert war der Auftritt von Cuebrick. Er brachte richtiges Gänsehaut Feeling in die Club Circus Stage.

Schon bei der Warm Up Party wurden die Raver auf die bunte Mischung der Musik des Electric Love Festivals eingestimmt. Ob EDM, House, Dubstep, Trap oder Big Room für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Main Acts DJ Felice, MakJ und Badboy der EDM Szene Borgore wurden von der Crowd ausgelassen gefeiert. Die Warm Up Party konnte sich definitiv sehen lassen und machte Lust auf mehr!

ELF 2016 Ravepedia

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(c) Ravepedia.de

Am Donnerstag war es endlich soweit das Electric Love Festival öffnete zum vierten Mal seine Pforten!  Das erste Set auf der beeindruckenden Mainstage durfte Alan Walker, der mit seinem Hit „Faded“ vergangenes Jahr die Charts stürmte, spielen.

Wie auf fast jedem Festival ist die Vorfreude auf das Aussehen der Mainstage bei allen Ravern groß. Bereits im Vorfeld wurde in einer Facebook Gruppe für Electric Love stark darüber diskutiert, wie die Stage in diesem Jahr aussehen könnte. Als wir den ersten Blick auf die Mainstage warfen, waren wir total sprachlos und überwältigt! Eine riesige farbenfrohe Stage mit tausenden von Lichtern und Effekten und dazu das wichtigste: satter Sound! Erst in der Nacht erstrahlte die Stage aber in ihrem vollen Glanze, wenn Pyrotechnik, Lasershow und Special Effects sich ein wahres Battle bieten.

Neben der Mainstage befand sich der Club Circus. Hier wurde am Donnerstag die Premiere der Pussy Lounge gefeiert. Diese Stage hat es so noch nie in Österreich gegeben.  Da wir die Pussy Lounge bereits vom Tomorrowland Festival kannten, konnten wir uns das Spektakel nicht entgehen lassen. Wir sahen uns das Set von LYN TNZ an. Die Stimmung auf der Stage war ausgelassen und feierfreudig. Alle Harddance Fans haben sich über die gelungene Premiere in Salzburg gefreut.

Nach Alan Walker animierten Sam Feldt, Sick Individuals und Will Sparks die Menge auf der Mainstage zu Tanzen. Eines unserer Highlights am Donnerstag war das energiegeladene Set von Sam Vogel aka Jauz. Schon vor seinem Auftritt versammelte sich die sogenannte „Sharksquad“ auf der ganzen Stage – überall konnte man Fans verkleidet als Hai entdecken (Markenzeichen des Künstlers). Der junge Amerikaner brachte die Crowd am frühen Abend so richtig zum ausflippen. Besonders gut kamen die kürzlich veröffentlichten Tracks wie „Goodiez“ oder sein DJ Snake – Propaganda Remix bei der Crowd an.

ELF 2016 Ravepedia

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(c) Ravepedia.de

Nachdem die Crowd von Future-House und basslastigen Sounds bedient war, wurde es Zeit für das offizielle Mainstage Opening. Dies spielte kein geringere als DJ Felice. Der junge Salzburger ist ein bekanntes Gesicht am Salzburgring. Bereits in den vergangenen Jahren hatte er für die Electric Love Hymnen gesorgt und stets das Opening auf der Mainstage gespielt. Natürlich musste die diesjähre Show alles bisherige übertrumphen und so war es auch. Es war eine einzigartige und atemberaubende Atmosphäre bei der Opening Show. Auf den Balkonen der Mainstage war ein live Orchester platziert, welches die Electro Hits live mitsang. Sowas hat man noch nicht gesehen. Gänsehaut Feeling vorprogrammiert.

Hier ein Einblick in die mystische Stimmung bei der Opening Show:

Nach der Opening Show übernahmen die Headliner The Chainsmokers, Afrojack und Axwell^Ingrosso das Regiment auf der Mainstage.

Die Endshow am ersten Tag wurde von Axwell^Ingrosso gespielt. Die beiden hatten für das Publikum eine Mischung aus EDM und House Sounds im Paket. Das schwedische DJ Duo nahm die Crowd aber auch mit auf eine Zeitreise zurück in die Zeit als die beiden noch Mitglieder der Swedish House Mafia waren.

Mit einem bunten Feuerwerk und einer grandiosen Ending Show wurden die Gäste am ersten Abend verabschiedet. Es war nicht viel Zeit zum Ausruhen. Am nächsten Tag ging es direkt weiter mit einem vielversprechenden Line Up.

Electric Love 2016

Ravepedia ELF 2016

(c) Ravepedia.de

Am Freitag stand uns nicht nur ein tolles Programm auf der Mainstage bevor. Die heißbegehrte Q-Dance Stage wurde ebenfalls endlich eröffnet! Schon gegen Mittag war die Stage sehr gut besucht. Die Hardstylefans waren rund um die Uhr im absoluten Feiermodus und gaben Vollgas zu harten Sounds von Angerfist und Co.  Die Bühne hatte ein einzigartiges Design: Ein Affenkopf in dessen Mund der DJ Pult platziert war!

Am Freitag hatte man die Qual der Wahl: Hardstyle Heaven auf der Q-Dance Stage, Drum’n’Bass und Dubstep auf der Club Circus Stage oder eine absolute Star Dichte auf der Mainstage!

Nach dem Besuch auf der Q-Dance Stage sind wir direkt zur Mainstage und haben das Set von Valentino Khan verfolgt. Trap, Bass und EDM vom Feinsten, brachten die Menge so richtig zum Ausflippen. Valentino Khan wurde letztes Jahr vor allem durch seinen Track „Deep, Down Low“ bekannt. Als er das Lied auf der Mainstage anspielte, zeigte das Publikum seine Begeisterung durch Springen, Jubeln und Mitsingen. Die Crowd war gut aufgeheizt, jetzt wurde es Zeit für den Main Act: JACK Ü.

Die Veranstalter des Electric Love Festivals haben mit dem amerikanischen DJ Duo Jack Ü den absoluten Jackpot gefahren. Damit konnten Sie Ihren Gästen eines der absolute seltenen Europa Auftritten bieten. Schon während des Sets von Valentino Khan versammelten sich die ersten Jack Ü Fans auf der Mainstage. Die bunte Merchandise Kleidung des DJ Duos war nicht zu übersehen. Man konnte Shirts, Mützen, Flaggen, Anzüge und noch vieles mehr über das ganze Festivalgelände entdecken. Einfach Wahnsinn wieviele Fans für diesen Auftritt angereist sind. Mit dem energiegeladenen Set, das die beiden spielten, explodierte die Menge mehrmals. Wir sahen Moshpits, jubelnde Fans, tanzende Fans, einfach pure Extase!

ELF 2016 Ravepedia

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(c) Ravepedia.de

Das nächste Highlight am Abend war der sympathische DJ und Producer Nicky Romero.  Dieser ließ die Herzen aller House Fans höher schlagen. In seinem Set spielte er unter anderem neue Tracks wie Ready 2 Rumble und mehrere IDs.

So sieht es aus wenn Protocol Recodrings Boss aka Nicky Romero den Salzburgring verzaubert:

ELF 2016 Ravepedia

(c) Ravepedia.de

Die Ehre der Ending Show hatte am zweiten Tag die Trance Legende Armin Van Buuren. Bereits im letzten Jahr begeisterte er tausende von Ravern mit seinem einzigartigen Set und auch dieses Jahr schaffte er es wieder Gänsehaut Feeling mit Trance Sounds in den Salzburgring zu bringen.

Schlapp machen stand am finalen Tag des Electric Love Festivals nicht auf dem Programm, im Gegenteil es wurde wieder für eine abwechslungsreiche Mischung aus allen Electro Genres gesorgt.

Gegen Mittag mussten die Veranstalter leider den Auftritt eines Co Headliners: Deorro bekannt geben. Aus persönlichen Gründen konnte dieser leider nicht am Festival teilnehmen. Revolution Event sorgte schnell für Ersatz und lieferte das amerikanische DJ Duo G.T.A. (Good Times Ahead). Mit einem dynamischen Set sorgten die beiden für einen hochwertigen Ersatz und wurden von der Menge gefeiert.

VieleEDM Fans haben sich vor allem auf die DJ Mag #2 aka Hardwell gefreut. Leider musste der sympathische Niederländer seinen Auftritt am Salzburgring absagen. Aufgrund eines Streiks im französischen Luftverkehr konnte der DJ mit seinem Privatjet nicht von Portugal, wo er zuvor einen Auftritt hatte, nach Salzburg fliegen. Die Veranstalter waren bis zur letzten Sekunde bemüht alles dafür zu tun, dass sie Hardwell nach Salzburg bringen können. Leider ohne Erfolg. Was zunächst traurig für die treuen Fans war, sollte sich noch als ein phänomenales und einzigartiges Ereignis entpuppen!

Don Diablo und Martin Solveig spielten eine halbe Stunde länger und KSHMR begann eine halbe Stunde früher. Dadurch konnten die Veranstalter Zeit für eine Überraschung der besonderen Art sorgen! Zum ersten Mal in der Geschichte des Electric Love Festival gab es zur Ending Show ein HARDSTYLE TAKEOVER! DJ Wildstylez, Noisecontroller und MC Villain stürmten die Mainstage und spielten soften Hardstyle, was von der Crowd gut angenommen wurde. Alle Festivalbesucher waren von der spontanen Lösung völlig überweltigt! Mit einem lauten Bang, Rakten und einer atemberaubenden Lichtershow wurde das Closing Set gekrönt! An diesem Punkt war das Electric Love Festival zumindest auf der Mainstage zu Ende.

Wer noch nicht genung hatte, der durfte seine Füße noch bis in die Morgenstunden auf dem Club Circus zu Techno Sounds von Sam Paganini oder Chris Liebing wund tanzen.
Electric Love 2016
(c) Klemen Stular

Das war ein ausgelassenes Festivalwochenden mit zahlreichen Eindrücken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Electric Love Festival definitiv eine Perle unter den europäischen Major Festivals ist und sich nicht verstecken muss. Die Location und vor allem die vielseitige Crowd macht das Festival einzigartig. Der Veranstalter, Revolution Event, versteht sein Handwerk und sorgte für nahezu perfekte Organisation. Trotz mehreren Absagen wurde stets für eine angemessene Lösung gesorgt. Einzig die hohen Getränke- und Essenspreise wurde des öfteren von den Festivalbesuchern bemängelt. Auch der zuständige Polizeikommandant Johann Mayerhofer zog am Ende des Festivalwochenendes ein positives Resümee. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Veranstaltern und freuen uns schon jetzt auf Electric Love 2017.

Weitere Bilder & Videos zum Festival Wochenende folgen in Kürze!

Hier gehts zum daily breakdown des Festivals:

Donnerstag (Day 1) >>>

Freitag (Day 2) >>>

Samstag (Day 3) >>>

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