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Was für ein Wochenende, in der Stadt welche nur einmal im Jahr zum Leben erweckt wird. Parookaville!

Vom 19.07. bis 22.07.2018 hießes wieder Gates Open für das größte EDM-Festival in Deutschland im nordrhein-westfälischen Weeze. 80.000 Einwohner haben geravt, was die Stadtmauern hergaben. Die Festival-Area ist ein stillgelegter Militärflughafen, welcher direkt neben dem Flughafen im Weeze liegt.

Wir waren für euch natürlich vor Ort! Unsere Reporterin Ona besuchte dieses Jahr das Festival bereits zum dritten Mal und kann euch den ein oder anderen Geheimtipp verraten.

Parookaville bot ein Line-up welches seines gleichen sucht, mit dabei Don Diablo, Armin van Buren, Axel a Ingrosso, David Guetta, Hardwell, Martin Garrix, Solomun, Zedd, Alison Wonderland, Bassjackers, Brennan Heart, Coone, Yellow Claw, Headhunterz und soviele weitere, dass wir hier noch stundenlang aufzählen könnten. #mega

Anreise

Unsere Reporterin Ona hat dieses Jahr, wie in den letzten Jahren auch, in einem über Parookaville gebuchten Hotel geschlafen, nämlich im Wunderland Kalkar.

Die Anreise ist hier erst ab Freitag möglich, d.h. wer die Per-Party auf dem Camping-Platz erleben will, für den ist die Übernachtung im Hotel nicht die erste Wahl, da man als Hotelgast keinen Zutritt zum Campingplatz hat. Das Einchecken im Hotel läuft jedes Jahr problemlos und schnell ab, schön ist, dass man im Hotel bereits sein Bändchen erhält.

Da die Hotels etwas weiter vom Festivalgelände entfernt liegen, gibt es Shuttle-Busse welche einen jeden Tag zum Festival bringen, sowie zum Hotel zurück. Die Shuttles fahren jeden Tag um 14.00 Uhr zum Festivalgelände und zurück. Zurück geht es ab 1.00 Uhr nachts, stündlich bis 4.00 Uhr. Am letzten Festivaltag kann man bereits ab 23.00 Uhr zurück zum Hotel fahren. Die Fahrt dauert jeweils in etwas 40 Minuten. In den Bussen ist auf jeden Fall immer super Stimmung!

Das Hotel gehört zu einem Freizeitpark für Familien, die Zimmer sind einfach, aber sehr sauber und ordentlich. Das Highlight beim Hotelaufenthalt ist definitiv das Frühstück, dies ist besser als in jedem 4 Sterne Hotel, es gibt alles was das Herz begehrt, diverse Brötchen, Brot, Eier, Würstchen, frisches Obst und Gemüse, Säfte, Joghurt etc. #mehrgehtnicht

Der Preis für das Hotel-Package liegt bei in etwas 500 Euro pro Person, Tickets natürlich schon inklusive. 

Location

Insgesamt gab es 12 Stages, welche jegliche Richtungen der elektronischen Musik anzubieten hatten, teilweise gelegen in alten Flugzeug-Hangars (Shelter) und Open Air.

Die Mainstage, dieses Jahr die größte Mainstage Europas, sowie die die zweitgrößte Stage „Bills Factory“, welche die Mainstage in 2016 war, sind Open Air Floors. Die verschiedenen Shelter Stages sind alte Flugzeughangars welche mit Lichtinstallationen und Visualeffekts einiges her machen. Des Weiteren gab es das Dessert Valley, ein riesengroßes, extra mit tonnenweise Sand aufgeschüttetes Arial, mit einer Stage und verschiedenen Karussells und Attraktionen. Ihr merkt schon Parookaville ist eine riesige Stadt, fast schon ein Land. #yourfeetswillburn

Die Stages wurden an den verschiedenen Festivaltagen von unterschiedlichen Labels, Artist, Veranstaltern, gehostet, z.B. Spinnen Sessions, Musical Madness, Lost Frequencies and Friends, Blacklist, Electrisize, Brainwash etc.

 

Essen und Trinken

Parookaville hat eine erstklassige Getränke- und Speisenauswahl. Es gibt nichts was nicht gibt, von Burgern, Pommes, Pizza, Handbrote, Salat, Ofenkartoffeln, Döner, Burritos, etc.

Es gibt mehrere Stellen an denen es Speisen zu kaufen gibt, sodass es nie zu langen Wartezeiten kommt, welches sehr gut ist, wenn man mal schnell zwischen zwei Acts die man sehen will Energie tanken muss. #festivalstruggle

Die Preise sind festivaltypisch, aber nicht übertrieben, eine Pommes mit Mayo kostet 3 Euro, man erhält hier aber eine ordentliche Portion.

Die Getränkeauswahl ist ebenfalls gut, es gibt jegliche Softdrinks, Energiedrinks, Spirituosen und auch Cider in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Apfel und Berrie. #probiertdasmal

 

Highlights

Der erste Gang führte natürlich direkt zur Mainstage, alle waren gespannt wie sie wohl aussehen würde und ja das Dingen war gigantisch.

Der erste Tag stand für unsere Reporterin Ona ganz im Zeichen der von Spinnin Sessions gehosteten Stage, dem East Shelter. Mit dabei waren Zonderling, Mesto, Lucas & Steve und Kriss Kross Amsterdam, u.v.m.

Wer auf Future House steht, war bei dieser Stage auf jeden Fall richtig. Es herrschte eine super Stimmung, es wurde ab und zu friedlich gemosht und viele Fahnen geschwenkt. Ona hatte Glück und konnte mit fast allen Artists an der Stage ein Foto machen. Alle waren sehr lieb und kamen extra nach ihren Sets nochmal raus zu den Fans. #thesearethemomentsweravefor

Ein weiteres Highlight dieses Tages war der Auftritt von Coone, die Stage war so voll, dass die Leute sogar draußen davor abgingen, mega geil! #hardstyletillwedie

Alle Bass-Heads kamen am zweiten Festivaltag voll auf ihre Kosten, Bills Factory stand ganz im Zeichen von Bass und ja diese Stage hat ordentlich Druck! Highlight hier, das Set von Tchami X Malaa, die beiden sind eher selten in Deutschland zu sehen und sie haben genauso abgeliefert wie erwartet, einfach mega deepen, basslastigen Sound. Mehr braucht man nicht. Auch einen weiteren seltenen Gast hatte die Stage noch zu bieten und zwar Bass-Gott Excision, wer ihn kennt, weißdas mehr Bass eigentlich nicht geht. Er ist ja bekannt für seine krassen Visuals, auch diese wurden auf die Screens der Stage adaptiert, es war ein Fest, ein Bass-Fest!

Tag Drei war der Tag der Mainstage, angefangen mit Bassjackers, Marlon lieferte trotz relativ früher Playtime ein Abriss-Set und unsere Reporterin Ona hatte das Glück ihn sogar später noch in der Menge vor der Mainstage zu erwischen und ein Foto zu machen.

Yellow Claw lieferten auf der Mainstage eine gewohnt gute Show ab, welche vor allem die Crowd in den ersten Reihen mit vielen Circles unterstütze. Tageshighlight war aber der Auftritt von Don Diablo, vor allem wenn man einen Platz ganz vorne erwischen konnte. Don hat sogar zwischendurch ein paar Dance-Moves an den Tag gelegt, das Set hat mega Spaßgemacht, vor allem auch weil Mc Haits noch mit seinem Vocals zu Unterstützung kam. #ultrahexagonian

Nach Don Diablo kam der Meister Armin van Buuren auf die Mainstage,mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen, wer Armin einmal Live erlebt hat, weißwie sehr er sein Publikum mitnimmt.

Unsere Highlights sind natürlich nur ein kleiner Eindruck des ganzen Festivals, wir können nur jedem raten selber einmal nach Parookaville zu reisen und dieses mega Festival zu besuchen, es lohnt sich in jeder Hinsicht wirklich! Es wird jede Musikrichtung der elektronischen Musik gespielt, sodass eigentlich keine Wünsche offen bleiben dürften.

Tipps und Tricks für Parookaville

Bei Parookaville erhält jeder Einwohner einen Stempel in seinen Reisepass, diese kann man sich am „Einwohnermeldeamt“auf dem Festivalgelände abholen. Fragt nach einem Sticker für euren Reisepass, dieser enthält einen Code, welcher irgendwann nochmal eine Bedeutung haben könnte 🙂 Mehr wird einem beim Einwohnermeldeamt auch nicht verraten.

Sendet euren Lieben doch einfach eine Postkarte aus Parookaville. Beim Postamt könnt ihr diverse Postkarten kaufen und dann tatsächlich vor Ort in den Briefkasten werfen, diese kommen auch wirklich an.

Wer schon immer mal Bungee-Jumping machen wollte, kann auch dieses bei Parookaville machen, es gibt wohl kaum einen cooleren Ort um sich in die Tiefe zu stürzen.

Sollte es super heißwerden könnt ihr euch auf dem Festivalgelände in einem riesigen Swimmingpool abkühlen.

Außerdem könnt ihr euch Blumenkränze als Kopfschmuck anfertigen lassen und im Deichmann-Store auf dem Festivalgelände Schuhe kaufen.

Wer böse ist kommt ins Gefängnis, dort könnt ihr euch auf dem Parookaville Gelände tätowieren lassen, es stehen neben verschiedenen Parookaville Schriftzügen und Logos auch andere Motive wie, z.B. das Logo von Steve Aoki, ein Blauewal, eine Ananas und viele viele weitere Motive zur Verfügung. Diese Motive wechseln jährlich.

Thank you Parookaville, see you next year!

Die rasende Reporterin vor Ort:

Ona
Rave – Rage – Riot – Bass
Motto, Lebenseinstellung oder wie man es auch nennen mag, mein ganzen Leben dreht sich um elektronische Musik. Im a Raver from the heart!“

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