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Ultra Music Festival – 20 year anniversary wird wohl in die Geschichte der Electronic Dance Music eingehen. Warum das so ist, sollte vermutlich jeder mitbekommen haben: SWEDISH HOUSE MAFIA! Sie sind zurück! Für ein unglaubliches Set, welches alte Erinnerungen hervorgerufen und neue geschaffen hat!

Wir, Marius & Mayra, waren live bei der 20. Ausgabe vom Ultra in Miami dabei und wollen euch nun berichten, wie wir die drei Tage überstanden haben und was man für einen Besuch im nächsten oder übernächsten Jahr alles beachten sollte!

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

BASICS: 

Ultra findet jedes Jahr im März in Miami statt. Schon dann sind die Temperaturen für uns Deutsche wie im Hochsommer! Ort des Geschehens ist der Bayfront Park in Downtown. Das Festival geht über 3 Tage, Freitag 16:00-00:00, Samstag: 14:00-00:00 und Sonntag 14:00-23:00.

LOCATION: 

Ultra gehört zu den größten Festivals der EDM-Szene und ist wohl auch das Wichtigste von allen, denn hier wird offiziell die Festival Saison eingeläutet. Das Gelände dazu ist jedoch vergleichsweise klein! Man hat kurze Wege, was das „Stage-Hopping“ um einiges erleichtert! Weiterer Pluspunkt sind die Bäume auf dem Gelände sowie die Hochhäuser drumherum, die in der heißen Mittagssonne auch mal Schatten spenden. Zudem machen sie die Kulisse einfach perfekt. Unter den Palmen hat man auf der einen Seite das Wasser und auf der anderen Seite die Großstadt.

Nachteile an der Location sind zum einen die unebenen Flächen, sodass man oftmals auf leichtem Gefälle feiert, außerdem ist es sehr staubig und was offensichtlich ist: der Platz ist sehr begrenzt. Am Abend kann es da schon mal ziemlich eng werden (auf allen Bühnen!).

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

STAGES: 

Die Bühnen verfolgen eine ganz andere Art als beispielsweise Tomorrowland oder EDC, weshalb es auch unglaublich schwer ist, diese Festivals miteinander zu vergleichen. Die Mainstage ist einfach ein Koloss! Riesige LED Screens, auf denen die heftigsten Visuals zu sehen sind und Laser sind auch keine Mangelware.

Aber die anderen Bühnen sind ebenfalls echte Hingucker. Allem voran die Megastructure, die mit ihrer Show einfach nur begeistert. Bewegliche Bühnen-Teile an der Decke und am Ende ein großer runder LED-Screen sowie ungefähr Tausend Laser machen diese Bühne nicht weniger wert als die Mainstage.

Und auch die worldwide Stage hat live eine unglaubliche Wirkung, da sie gewölbt ist und auch die Screens über die Köpfe der Menge gehen.

Zu der Arcadia Stage braucht man vermutlich nicht viel zu sagen: da sprechen Bilder mehr als 1000 Worte.

Neben diesen größeren Stages gab es noch ein paar weitere kleine Bühnen, die man als Besucher unbedingt anschauen sollte.

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

ESSEN & GETRÄNKE: 

Beim Ultra gibt es eine große Auswahl an Speisen. Neben den typischen Festival-Gerichten gab es auch gesunde Alternativen, wie Smoothies oder Açai & Poke Bowls. Die Preise waren zwar relativ hoch, aber die Portionen waren ordentlich. Teilweise konnte man sich sogar ein Gericht teilen und ist davon satt geworden (zum Beispiel Mac‘n‘Cheese. Kostenpunkt $9, reicht für 2 Personen)

Getränke hingegen waren unverschämt. Für $14 zuzüglich Steuern bekam man einen 0,2 L Longdrink. Größere Longdrinks gab es für $17, Heineken-Bier für $10 und Wasser für $5 (alles zzgl. Steuern).

Aber auch ein großes Lob an die amerikanischen Festivals: überall auf dem Gelände findet man Trinkwasser Stationen, an denen man sich seinen Trinkrucksack auffüllen kann. Das ist auf jeden Fall vorbildlich und sollte auch in Deutschland Gang und Gebe sein!

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

ORGANISATION: 

Die Organisation war sehr gut! Am ersten Tag staut es sich natürlich beim Einlass, da alle rechtzeitig ankommen wollen. Der Einlass ging jedoch, als die Türen dann geöffnet wurden, richtig schnell. Es gab verschiedene Check Point und mehrere Eingänge, sodass es sich eigentlich kaum gestaut hat. An den anderen Tagen ein ähnliches Bild: kaum Wartezeit, egal zu welcher Zeit man ankommt.

Am ersten Tag war es ein bisschen umständlich, wie man das Festival verlassen sollte, das wurde die nächsten Tage aber sofort verbessert und lief gut.

Auch die Organisation im Anschluss war top. Es ist klar, dass wenn tausende Menschen gleichzeitig ein Festival in einer Großstadt verlassen, es nur in einem Chaos enden kann. Aber es waren viele Polizisten da, die alles geregelt haben, es wurde ausgeschildert, wo man hingehen sollte, wenn man mit Uber nach Hause wollte oder mit einem Shuttle Bus.

Wir sind das ganze Festival über mit Uber gefahren und das hat richtig gut funktioniert! Tipp: geht ein paar Blocks weiter, wo es nicht mehr so voll ist, damit euch der Uber-Fahrer besser und vor allem schneller einsammeln kann. Und sofern es abends kein Must-See für euch gibt, geht ruhig 10-20 Minuten früher, da die Preise für Uber stark schwanken (bei uns von 20 auf 70 Dollar).

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

ACTS: 

Ultra hat immer mit die Besten der Besten am Start. Das steht außer Frage. Das Booking reicht von Bigroom über Techno & Trance bis hin zu Bass & Co. Lediglich Hardstyle Fans kommen hier nicht auf ihre Kosten, da es kaum Festivals in Amerika gibt, die auch Hardstyle-DJs buchen. Das liegt einfach daran, dass es dort nicht so vertreten ist wie beispielsweise in Deutschland oder Holland.

Aber ein gutes Booking reicht für das 20 jährige Jubiläum nicht aus. „Expect the unexpected“ hieß es. Es wurde im Vorfeld viel gemunkelt, wer die Überraschungsacts sein würde. Vieles stand im Raum und letztendlich wurden Wünsche und Träume erhört: die ASOT Stage wurde am Sonntag von Above & Beyond abgeschlossen, die eines ihrer alten, klassischen Trance Sets gespielt haben.

Das eigentliche Highlight spielte sich aber zeitgleich auf der Mainstage ab, die zu diesem Augenblick aus allen Nähten platzte. Ein Moment, der in die Geschichte eingehen wird. SWEDISH HOUSE MAFIA kamen für ein unglaubliches Set nochmal zusammen und haben alte Gefühle und Erinnerungen geweckt, die längst vergessen waren. Gänsehaut und Tränen waren vorprogrammiert. Damit hat Ultra den Vogel abgeschossen!

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(C) Mayra & Marius – Ravepedia

FAZIT: 

Ultra ist ein Festival, was seines Gleichen sucht. Es gehört zu den Top Festivals in der Welt, wenn es nicht sowieso die Nummer 1 ist. Nicht ohne Grund haben Swedish House Mafia dort ihren letzten Auftritt UND ihre Reunion gefeiert.

Wer das Geld für diesen teuren Spaß hat, der sollte sich Ultra auf jeden Fall auf seine To-Do-Liste schreiben. Am besten fährt man dann sogar noch früher hin, damit man ein paar Shows der Miami Music Week mitnehmen kann.

Das Geld ist es jedenfalls allemal wert.

 

(C) Mayra & Marius – Ravepedia

(C) Mayra & Marius – Ravepedia

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