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Vergangenen Samstag wechselten unsere Reporter des Ravepedia Teams das Genre und verfolgten ein spannendes MTV Unplugged Konzert des rappenden Pandabären Cro. Von der Intimität eines unplugged Konzerts war in einer ausverkauften Schleyerhalle mit 13.000 kreischenden Teenies aber wenig zu spüren.
proSamstagabend um 18.00 Uhr haben wir uns auf den Weg in eine komplett ausverkaufte Schleyerhalle gemacht. Nach kurzem Sicherheitscheck konnten wir uns mit VONA auf einen tollen Abend einstimmen. VONA ist ebenfalls ein junger Künstler aus dem Schwabenland, welcher sich mit teilweise fröhlichen und teils melancholischen Songs, in die Herzen des Publikums gesungen hat. Dann um 20.00 Uhr war es endlich soweit, Cro hat die Bühne mit einem „Hi Kids“ betreten und die Halle war im Ausnahmezustand.

Als einer der jüngsten Künstler überhaupt, hat es Carlo Waibel aka „Cro“ geschafft ein MTV Unplugged Album zu erstellen. Und das mit sehr großem Erfolg. Das Unplugged Album wurde mit Platin ausgezeichnet und sämtliche Konzerte waren restlos ausverkauft. Umso größer war unsere Vorfreude auf das langersehnte Konzert in unserer Heimatstadt Stuttgart.

Der in Aalen aufgewachsene „Pandabär“ begeisterte vergangenen Samstagabend tausende, wild kreischende Teenies mit einer etwas anderen Version des MTV Unplugged Konzerts als wir erwartet hatten. Der Charme des Unplugged Konzerts konnte sich nicht richtig durchsetzten, da das Publikum zu groß war. Wo normalerweise leise Streichorchester und klare Gesangstöne sein sollten, war diesmal eine verrückte, laute Bühnenshow mit viel Action geboten. Das überwiegend junge Publikum ließ sich an diesem Abend davon aber nicht beirren, im Gegenteil sie waren von Cro‘s Charme fasziniert. Der Teenie Schwarm überraschte mit seiner lockeren und am Boden gebliebenen Art. Er verteilte Wasserflaschen, scherzte auf der Bühne und ließ sich ausgiebig von seinen Fans feiern.

Die Bühne bestand aus drei verschiedenen Etagen. Auf der drei Background-Sängerinnen, ein Streichorchester, ein DJ, Klavierspieler, Schlagzeuger, Gitarristen und natürlich der Panda und seine Gäste Platz fanden. Seitlich jeweils große Bildschirme auf denen sowohl der vergrößerte Cro als auch sein Gefolge zu sehen waren, was bei einer Größenordnung dieses Konzerts auch wirklich nötig war.

CRO war wie gewohnt in lässiger Kleidung unterwegs. Weite Baggy Hose und ein paar Nummern zu großer, grauer Hoodie. Den er mit dem Satz „Hier ist’s aber auch heiß, Alder!“ in die schreiende Menge wirft.

Die Songs waren natürlich die gleichen geblieben und doch verlieh Cro jedem dieser Songs einen neuen aufregenden Touch. Der Menge hat’s gefallen.

Der ebenfalls deutsche Sänger/Rapper Teesy aka Toni Mudrack war als Gastauftritt zu sehen. Seine einfühlsame Stimme wirkte vertraut und erinnerte Schemenhaft an seinen Auftritt bei Cro’s MTV Unplugged.

Im Gegensatz zu Danju alias Johannes Lieb der mit seinem Auftritt die Dunkelheit auf die Bühne geholt hat. Seinen neuen Song „X“ performte der deutsche Rapper mit den Anfangsworten „Ich geb‘ keinen Fick auf meine Ex Bitch“.

Am Ende dann doch noch ganz der heimische Pandabär. Er beendete das Konzert mit dem Worten „Stuttgart ich komme wieder! Beziehungsweise ich bleib hier. Ich wohn‘ ja hier.“

Im großen und Ganzen eine völlig anders erwartete Version seines unplugged Erfolges und dennoch ein großer Abend mit vielen Überraschungen.

Wir bleiben auch hier Cro. Bis zum nächsten Mal!

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