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Die Safari ist ein regionales Urgestein, dass kleinere Indoor-Festival gibt es schon seit fast 20 Jahren. Aber auch überregional ist es bekannt und lockt das Publikum an.

WO?

Die Safari findet immer in der Großraum-Disco „X“ in Herford statt. Früher hieß das „X“ auch schon „Kick“ oder auch „Phönix“, der Name änderte sich, die Safari blieb.

Herford ist ein kleinerer Ort, bei Bielefeld (NRW) und zudem auch noch meine Heimatstadt.

WAS?

Es ist ein 2-3 Mal in Jahr stattfindendes Indoor-Electro-Festival, welches vor allem auf Techno und House ausgelegt ist, früher gab es auch Zeiten in denen dort Trance und Minimal gespielt wurde. Dies wechselt sicherlich im Laufe der Jahre, auch nach dem Bedarf des Publikums. In den 3 Räumen der Großraum-Disco X, werden verschiedene Musikrichtungen gespielt. In der Mainhall wird Techno gespielt, wer auf House steht geht in die Chruch und im Atomix werden ebenfalls Techno-Techhouse Liebhaber auf ihre Kosten kommen.

Das Line-Up wechselt zu jeder Veranstaltung, allerdings sind immer einige „Wiederholungstäter“ dabei.

Bei der letzten Veranstaltung, am vergangen Ostersonntag, spielten:

 

Techno/Progressive/Techhouse: 

– Kerstin Eden

– Ryan Crosson

– Moguai

– Tom Hades

– Junge Junge

 

House:

– The Disco Boys

– Zu House Rocker

 

Außerdem einige Residents/Local Heros:

– Responder

– Jayson & Malcom

– Who is Who

– Housegeflippt

WIE IST ES?

Als Herforderin, welche elektronische Musik hört, gehört es eigentlich dazu zur Safari zu gehen, meist findet sie im Januar, an Ostersonntag und am 02.10. statt.

Der Eintritt liegt im Vorverkauf bei ca. 13 Euro und die Abendkasse kostet 15 Euro, dies schwankt auch nicht mit den gebuchten Djs, die Preise sind stabil, was ich persönlich auch mal nicht schlecht finde.

Die Veranstaltung ist in der Regel immer gut besucht, es herrscht aber keine absolute Vollheit, d.h.

Tanzen ist an jeder Stelle möglich. Das X ist eine eher düster eingerichtete Disco, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass dort Samstags auch Veranstaltungen für Gothic-Musik etc. stattfinden.

Der Sound auf der Safari ist aber dazu nicht unpassend, grad in der Main, wo viel harter Techno gespeilt wird, ist diese Ambiente, für mich sehr passend.

Die Preise für die Getränke sind auch human, ein Wasser kostet 2 Euro ein Longdrink 3,50 Euro, Shots kosten 2 Euro, da kann man nicht meckern.

Ich höre seit mehr als der Hälfte meines Lebens elektronische Musik, angefangen hat alles 2002 im „X“ damals noch „Kick“ mit House. Das besondere an der Safari ist, dass der Houseraum angelehnt an den Oldschool-House von 1998 bis ca. 2004 ist. D.h. dort laufen all die Hits, zu denen man damals abgefeiert hat. Aufgrund dessen ist die Safari auch eine Art Klassentreffen, man trifft immer wieder die Leute die damals auch schon immer da waren und hat auf jeden Fall einige gute Gespräche. Dadurch sind viele Gäste dort auch keine jungen 18 sondern schon weit aus älter, welches aber eine interessante Mischung ausmacht und zeigt das Rave kein Alter kennt. #raveforever

Es werden dann auch dementsprechende Djs gebucht, dieses Mal waren es die Disco Boys, zu denen ich schon mit 16 abgefeiert habe. #durftemandamalsmit16indiedisco?

Auch die Mainhall war gut besucht, im Atomix, einem weiteren kleineren Raum spielte neben Junge Junge auch Moguai. Moguai habe ich schon mehrmals gesehen, aber seine Sets sind niemals gleich, es war ein etwas härteres Set, zu dem man aber super tanzen konnte.

WARUM LOHNT ES SICH?

Der Unterschied zu andere Indoor-Festivals ist für mich, neben den kurzen Weg nach Hause, dass es dort kein Gedränge gibt, wenige müssen beobachten was der Dj in seiner Booth macht, alle tanzen, dies erlebt man ja sonst eigentlich gar nicht mehr, die Djs sind dort keine Mega-Stars sondern einfach noch die Djs, die Musik spielen und daran auf jeden Fall auch sichtlich Spaß haben.

Jedem der Techno oder generell härtere Sounds hört und es einmal entspannter erleben will, kann ich empfehlen die Safari zu besuchen, es sind dort schon Pappenheimer, Aka Aka, Felix Kröcher, Format B:, etc. aufgetreten. Außerdem kriegt man einige gute Djs zu einem echt guten Eintrittspreis und auch fast hautnah zu Gesicht.