Der Nürburgring kann mehr als nur rocken, das hat das New Horizons Festival am vergangenen Wochenende unter Beweis gestellt. Von Donnerstag bis Sonntag wurde die Weltpremiere eines neuen Festivals gefeiert. Der Nürburgring verwandelte sich zu einem Königreich, das zum Anlaufpunkt für 55.000 Traveller wurde. Wir waren live vor Ort und haben alle Eindrücke und Geschehnisse vom Wochenende zusammengefasst.

Weltpremiere für das New Horizons Festival

Für Liebhaber der elektronischen Musik sollte das letzte Augustwochenende rot im Kalender eingetragen sein. Denn hier finden drei der besten Festivals für elektronische Musik statt: Creamfields, Mysteryland und seit diesem Jahr das New Horizons Festival.

Als wir hörten, dass ALDA der Veranstalter für das New Horizons Festival ist, waren unsere Erwartungen an die Premiere hoch. ALDA ist ein globaler Produzent, Konzeptentwickler und Promoter von elektronischer Musik und DJ- Events. Die Veranstalter sind bekannt für große Events wie AMF, The Flying Dutch, Armin Only oder I Am Hardwell. Dementsprechend cancellten wir unseren Plan auf das Mysteryland Festival zu fahren und freuten uns auf die Weltpremiere des New Horizons Festival.

New Horizons

New Horizons: Eine Mischung aus Electric Love und Tomorrowland

Wenn wir das Festival in einem Satz beschreiben müssten, dann wäre es für uns eine perfekte Mischung aus Electric Love und Tomorrowland. Das New Horizons Festival hat ebenso wie das Electric Love Festival auf einem Rennring stattgefunden. Wie wir finden ist das eine ziemlich attraktive Location: weiläufig, fester Untergrund und immer genügend Platz zum Tanzen!

Die sieben verschiedenen Bühnenwelten und die liebevolle Dekoration erinnerten uns sehr stark an Tomorrowland. Mit viel Liebe zum Detail wurde ein Königreich erschaffen und bot den Travellern ein Wunderland, um den Alltag hinter sich zu lassen. Die Bühnenwelten wurde abgerundet durch einen Mix aus Pyrotechnik, Feuerwerke, Lichteffekte und Lasershows. Ein Erlebnis für alle Sinne, die die Crowd in euphorische Stimmung versetzte.

Jede Stage verkörperte eine eigene Welt. Insgesamt gab es sieben verschiedene Stages , darunter: Capital Park = die Mainstage, Urban Circus = EDM Stage, Dark Valley = Hardstyle Stage, Trancetonica = Trance Stage, Trap Town = Trap / Bass Stage, Factory49 = Techno Stage und Garden of Goa = Goa Stage.

Wie man sieht waren hier so gut wie alle elektronischen Genres vertreten und jeder Raver ist auf seinen Geschmack gekommen. New Horizons wirbt selbst mit: „7 Festivals in einem“. Durch internationale Bookings, konnten die Veranstaltung diesem Motto gerecht werden. Trotz erster Edition spielten Größen wie Martin Solveig, Alesso, Robin Schulz, Axwell^Ingrosso,Tiesto, Afrojack, Armin Van Buuren, Don Diablo und viele viele mehr.

New Horizons

Unsere Eindrücke vom New Horizons Festival

Wir konnten leider nur den Samstag live miterleben und verpassten daher Axwell^Ingrosso, Alesso, Afrojack, Moniks Kruse und Co. Am Samstag erreichten wir das Festivalgelände gegen 17.00 Uhr. Nach einem ausführlichen Security Check durften wir das Gelände betreten. Aufgrund der Ereignisse vom Rock am Ring gab es erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Der Einlass ging aber trotzdem relativ schnell vonstatten. Als wir die Pforten des Festivals betreten haben, landeten wir in einer anderen Welt, im Kingdom of New Horizons!

First thing to do – Geld wechseln! Gezahlt wurde im Kingdom mit „Credits“, die auf das Festivalarmband geladen werden konnten. Zu den Preisen: ein Credit waren umgerechnet 2,85 €. Für einen Credit gab es ein kleines Bier oder einen Softdrink. Pommes für 4€ und Pizza für 7 € – nicht gerade günstig, aber für Festivals normale Preise.

Second thing to do – Mainstage abchecken! YEAH! Der erste Weg führte uns ab durch die Mitte direkt zur Mainstage. Ehrlich gesagt hätten wir bei der ersten Edition nicht mit einer Mainstage in diesen Dimensionen gerechnet, daher waren wir ziemlich beeindruckt! Aber überzeug dich am besten selbst davon:

New Horizons Festival

Das nächste Ziel war die Urban Circus Stage, ein riesiges Zelt, indem gerade Maurice West spielte. Die Stimmung war super und die Crowd feierte. Für diese Stage waren noch heißen Acts wie Tom Swoon, Juian Jordan, Firebeatz, Jay Hardway oder Sander Van Doorn angekündigt. Weiter ging es zum Garden of Goa, welcher die kleinste Stage auf dem Festival war. Trotzdem war es eine außergewöhnliche Attraktion für Festivalbesucher. Wir waren bis jetzt auf keinem EDM-Festival, das Stages für Genres wie Goa angeboten hat.

Unsere Entdeckungstour führte uns weiter zur Trancetonia Stage, die mit Orjan Nilsen, Comic Gate, ATB und Vini Vici für diesen Tag ein ordentliches Line-Up für Trance-Liebhaber zu bieten hatte. Die Stage war ebenfalls ein großes Zelt und wurde an diesem Tag von Armada gehosted. Die Stimmung unter den Trance Fans war ausgelassen.

New Horizons

Weiter ging es für uns zum Dark Valley, das zur Freude aller Hardstyle Fans, von Q-Dance gehostet wurde. In einem riesigen Zelt erwartete uns ordentlich Bass, eine fette Laser- und Lightshow sowie eine riesige Stage. Für den Abend waren noch Coone, Code Black, Noisecontrollers, Hard Driver und Evil Activities angekündigt. Wie für Q-Dance Stages üblich wurde hier so richtig abgefeiert!

Pan-Pot war ein Act, den wir uns an diesem Abend nicht entgehen lassen wollten, daher zog es uns zur Factory49 Stage. Technoaffine Raver kamen hier auf ihrem vollen Kosten. Die Stage war gut besucht und das Set von Pan-Pot versetzte die Crowd in den absoluten Tanzmodus. Die Stage wurde an deisem Abend von Hyte gehostet und versprach weitere Techno-Ikonen wie Chris Liebing und Dubfire.

Nach dem Set von Pan-Pot ging es für uns weiter zu Lost Frequencies, Don Diablo und W&W auf der Mainstage. Die Mainstage füllte sich zur Nacht, trotzdem war immer genügend Platz zum Tanzen, was für ein Festival in diesen Dimensionen echt angenehm war!

Eine Stage hatten wir noch auf dem Plan: die Trap Stage. Hier spielten Kayzo, Slushii, What So, Not und Flosstradamus und heizten der Menge mit basslastigen Beats so richtig ein. Hier war absolute headbanging Action angesagt!

Den krönenden Abschluss einer gelungenen Premiere feierten Armin Van Buren und Dimitri Vegas & Like Mike. Ein fettes Feuerwerk erleuchtete die Mainstage am Nürburging und verabschiedete die Traveller aus ganz Europa in die Nacht. Wir sahen tausende strahlende und glückliche Gesichter, die das Festivalgelände verlassen haben.

Nach der Party ist vor der Party

Zur gelungenen Weltpremiere verkündete Allan Hardenberg (CEO ALDA) Sonntagnacht noch eine frohe Botschaft für alle Traveller: “In mehr als zehn Jahren in diesem Beruf habe ich schon zahlreiche Shows auf der ganzen Welt erlebt, aber wie das deutsche Publikum uns hier unterstützt und diese Weltpremiere zu einem Riesenerfolg gemacht hat, hat mich wirklich begeistert. Als Dankeschön richten wir für diese ersten Botschafter des Festivals einen limitierten Vorverkauf für das New Horizons Festival 2018 ein, der schon am Dienstag, den 29. August 2017 startet”.

Hier gehts zum limitierten Vorverkauf: New Horizons 2018

Wer Lust auf ein unvergessliches, elektronisches Wochenende hat, der sollte sich den Termin bereits jetzt in den Kalender eintragen. Die Vorteile vom New Horizons Festival liegen klar auf der Hand: internationale Acts der Szene, eine Traumwelt, die den Alltag vergessen lässt, viel Platz zum Tanzen, einzigartige Bühnenwelten, guter Sound und das Beste – das Ganze gibt’s in Deutschland! Wir werden bei der nächsten Edition definitiv wieder dabei sein und sind schon jetzt voller Vorfreude!

Foto Credits: New Horizons Festival / ©ALDA

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*