Überragendes Wochenende auf dem Echelon Festival 2017

Am 19. August war es endlich soweit: Das Echelon Open Air öffnete zum bereits neunten male seine Pforten, und wir waren live für euch vor Ort!

Bereits auf der Fahrt zum Festival hat man die Vorfreude spüren können. Wir sahen Autos mit Feierwütigen aus allen Teilen Deutschlands und den umliegenden Ländern die nur ein Ziel hatten: Süddeutschlands größter Open Air Rave. Nach schnellem Einweisen auf dem Parkplatz machten wir uns dann endlich auf den Weg zum Einlass.

Trotz des heftigen Ungewitters am Abend zuvor, weswegen sogar der Campingplatz und die Warm-Up Party evakuiert werden mussten, ging der Einlass zügig, aber sicher voran und wir standen endlich auf dem Gelände. Sofort wollten wir das gesamte Areal mit fünf Bühnen erkunden, aber das war gar nicht so einfach, da es schon zu früher Stunde gut gefüllt war. Also kämpften wir uns mit Gummistiefeln und Regencape durch, und erkundeten das doch relativ große Gelände.

Stages & Umgebung:

Das Echelon liegt einzigartig in den bayerischen Voralpen, und bietet daher ein wunderschönes Bergpanorama. Gleichzeitig findet das Festival auf einer ehemaligen US-Kaserne/Abhörstation der NSA statt, wodurch mehrere Abhörkuppeln dem Event einen futuristischen Touch geben.

Ganz nach diesem Hintergrund sind auch die Bühnen designed. Obwohl die gesamte Location mit allen Stages eher schlicht gehalten ist, bieten alle kleine, aber feine Details. Obendrein hatten alle Bühnen fette Bässe mit guten Anlagen, CO2-Kanonen, Laser und ausreichend Lichtspiele was selbstverständlich das wichtigste auf einem Festival ist!

Nachdem wir endlich das gesamte Gelände mit sämtlichen Stages durchforstet hatten, konnten wir endlich zu den ersten Acts. Wegen des schlimmen Unwetters am Abend zuvor wurde der Einlass nach hinten verschoben, der Timetable gekürzt und so kamen wir pünktlich zur Techno Legende Solomun.

Der Bosnier brachte die bis dahin schon rappelvolle Weird Stage ordentlich zum Beben, und selbst ein kurzer Ausfall der Boxen kurz vor Ende seines Sets brachte die Menge nicht zum Stoppen. Nach einem kurzen Schnuppergang zu Extrawelt auf der Circus Stage, standen wir dann pünktlich um 18:30 vor Felix Jaehn auf der Center Stage.

Der deutsche Youngstar wusste ganz genau was die Crowd wollte und sorgte so für ordentlich Stimmung. Bei seinen eigenen Liedern wie Cheerleader oder Ain’t Nobody sang das gesamte Publikum mit, und beim Verlassen der Bühne wurde er so auch mit viel Applaus verabschiedet.

Zurück auf der Weird Stage spielte dann Stephan Bodzin live während des Sonnenuntergangs. Mit seinen verschiedenen Synthesizern, verbunden mit einem Sundowner sorgte er für ein einzigartiges Erlebnis. Aber schaut es euch am besten selber an:

Im Anschluss dann ein Act auf den wir uns wirklich sehr gefreut haben: Pan-Pot auf der Weird Stage. Nach kurzem hoffen das die Bühne etwas leerer wird, wurde sie sogar noch voller! Aber was will man auch Erwarten, wenn man mittendrin steht?! Die zwei Berliner sorgten dann bei Dunkelheit für mächtig Stimmung. Die Crowd tobte und war nicht zu bremsen. Nebenbei noch Laser -und Lichteffekte ließen das Raver-Herz noch höherschlagen! Hier entstand auch folgendes Video:

Anschließend begaben wir uns dann auf den Electronic Motion Floor, welcher sich in einer Halle befand. Bei gefühlten 50 Grad, und schweißgebadeten Shirts brachte Boris Brejacha die Turntables ordentlich zum Glühen. Trotz fehlendem Platz zum Tanzen, aber mit viel Motivation war die Stimmung mehr als ausgelassen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, kam dann endlich der Act, auf den wir uns seit der Ankündigung gefreut haben: Oliver Heldens zum ersten Mal auf dem Echelon Open Air! Nachdem Ostblockschlampen die Menge schon ordentlich aufgeheizt hatten, betrat dann endlich der holländische Youngstar die Center Stage. Sowohl mit Klassikern wie Avicii – Levels als auch auch eigenen Liedern beeindruckte Heldens die Menge. Abgerundet mit viel Lichteffekten und Konfetti war er der perfekte Closing Act auf der Mainstage.

Fazit:

Das Echelon glänzt mit einem überragendem und sehr abwechslungsreichem Line-Up. Auf einer der 5 Bühnen findet mit Sicherheit jeder etwas, was ihm gefällt. Ob Techno oder House auf den Nebenbühnen, oder etwas Deep und Future House auf der Center Stage: Es ist für jeden etwas dabei!

Obendrein kann man die Organisation nur loben: Trotz des heftigen Ungewitters am Abend zuvor, bei denen paar Stages verwüstet und beschädigt wurden, kam schnell eine Reaktion des Veranstalters. Über Nacht wurde das gesamte Gelände aufgeräumt und mit Wegen aus Holz -oder Plastikplatten ausgelegt. Gleichzeitig wurden allen vor Ort betroffenen Campern schnell geholfen, damit niemandem etwas zustößt.

Ein so aufopferungsbereites Team hat sich ein so einzigartiges Festival, mit einer so guten Crowd auch redlich verdient, und so können wir nur eins sagen:

Das war nicht unser letztes Echelon! #SeeYouNextYear #Let‘sBeWeird

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