Am Donnerstag war es soweit, Big City Beats brachte einen der erfolgreichsten DJs, der elektronischen Musik, mit ihrer Veranstaltung „Road to World Club Dome “ ins Bootshaus nach Köln. Die Rede ist von Armin van Buuren. Der holländische Trance-Superstar hatte seinen ersten Auftritt im Bootshaus. Normalerweise ist Armin van Buuren auf den größten Bühnen der Welt zu finden und man bekommt eher selten bis gar nicht die Gelegenheit ihn in so einem Rahmen erleben zu dürfen. Genau aus diesem Grund haben wir es uns nicht nehmen lassen und konnten es relativ spontan doch noch möglich machen an der Veranstaltung teilzunehmen.
Armin Van Buuren Bootshaus

(C) Bootshaus

Los ging es für uns am Donnerstag Mittag nach Köln. Dort angekommen, haben wir uns mit ein paar guten Freunden getroffen und es uns gut gehen lassen, bis es dann um 23 Uhr hieß: „Bootshaus is calling“.
Im Bootshaus angekommen, waren die Trance-Fans am Mainfloor schon heftig am tanzen. Ruben de Ronde, ein weiterer hochkarätiger und in der Trance-Szene sehr gefragter Künstler, war der Support Act von Armin van Buuren und brachte die Fans in  Stimmung. Auch in der Blackbox, einem weiteren Floor im Bootshaus, war das Warm-up mit  Freischwimmer, Luca Schreiner, Plastik Funk und Steve Norton schon im vollen Gange.

Um halb eins war es dann soweit, Armin van Buuren übernahm das DJ  Booth. Erfahrungsgemäß ist es bei Armin so, dass er eines seiner unzähligen, emotionalen, einfach nur kranken Intros zu Beginn seines Sets spielt, bei denen man direkt eine Gänsehaut am ganzen Körper bekommt und genauso war es auch.
Das Intro fing an und das ganze Bootshaus war sofort am jubeln und ausrasten. Nach seinem Intro ging es dann direkt los mit einem Knaller nach dem Anderen. Armin spielte eine gute Mischung aus seinen altbekannten Trance-Tracks, wie zum Beispiel „My Symphony“, aber auch den ein oder anderen Bigroom-Track, wie zum Beispiel „You Are“. Es war ein extra Clubset, welches er extra für seinen ersten Club Auftritt in Deutschland zusammen gestellt hat.
Armin Van Buuren Bootshaus

(C) Bootshaus

Für so ziemlich jedes EDM-Genre war etwas dabei, egal ob Hardstyle, Trance, Bigroom oder Psytrance. Jeder kam im Laufe seines Sets auf seine Kosten. Zum Ende seines zweistündigen Sets, gab er nochmal alles und knallte die beiden Hardstyle-Versionen der Songs „Great Spirit“ und „Chakra“, die von Wildstylez gemixt wurden, raus.
Keiner der Fans wollte das Armin geht und ich glaube, er hätte auch noch Lust gehabt weiter zu spielen. Aber er musste leider weiter, da sein Videodreh für sein neues Musikvideo anstand. Aber Armin weiß, wie er die Menschen zufrieden stellt und hat deswegen zum Abschluss noch seinen neuen Track „Therapy“, den er auch bereits Ende März, beim Ultra Music Festival in Miami gespielt hat, vorgestellt. Das Lied war ein gelungener Abschluss des Abends und hat sein Set nochmal zusätzlich abgerundet.
Aber Schluss war trotzdem noch nicht, denn die Fans wollten ihren Liebling ganz nah sehen. Als Armin das DJ Booth verlassen hat, kamen die Fans aus allen Ecken angelaufen und wollten ein Foto haben. Das war aber leider nicht möglich,  da Armin von dem Sicherheitspersonal in den Backstagebereich gebracht wurde und man nicht an ihn ran kam. Auch wir haben versucht Armin ganz nah sehen zu können, aber leider war auch das nicht möglich, da er so abgeschirmt war und alles viel zu schnell ging. Wir haben es trotzdem versucht, noch einen kleinen Moment mit ihm zu bekommen und haben am Ausgang des Backstage Bereiches gewartet, bis er wieder raus kam, aber auch da war es dasselbe Spiel.
Armin Van Buuren Bootshaus

(C) Bootshaus

Zum Abschluss noch ein paar kleine Rahmeninformationen:
Das Publikum war an dem Abend sehr gemischt, von jung bis alt war jede Altersklasse vertreten und genau daran merkt man, dass Armin van Buuren schon ein richtiges Urgestein der elektronischen Musik ist. Die Tickets für das Event gab es für ca. 39,00 Euro zzgl. Gebühren. Die Veranstaltung war nicht ausverkauft und deswegen gab es noch die Möglichkeit ein Ticket im Bootshaus an der Abendkasse zu erwerben.

Unser Fazit zu dem Abend:

Die Location war wie immer top, so wie man es gewohnt ist vom Bootshaus. Die Athmosphäre und die Stimmung waren einfach unbeschreiblich. Armin van Buuren mal nicht auf einer der großen Bühnen, sondern in einem Club erleben zu dürfen, ist einfach ein Highlight für sich. Wer nicht die Gelegenheit hatte am Donnerstag dabei zu sein, sollte Armin van Buuren auf jeden Fall auf die Must-Watch-Liste bei seiner Festivalplanung setzten. Abschließend kann man sagen: „Armin, you are the one and only dominator“.